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Gletscherarchäologie
 
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Die Ausstellung „2. Weltkrieg, Notladung der JU 52 auf dem Gletscher“ zeigt erstmals einzigartige Exponate eines Zweiges der Neuzeitarchäologie der mehr und mehr an Bedeutung gewinnt: Luftfahrtarchäologie.

 

Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und Bergrettung Prägraten / Sandy Air Corp. , Herrn Mag. Wolfgang Falch /Universität Innsbruck,  Herrn Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler / Frau MMag. Dr. Sabine Falch (Historikerin) / Frau Mag. Dr. Ursula Falch (Historikerin) und Herrn Ao. Uni.-Prof. Mag. Dr. Thomas Albrich (Historiker).

 

In fachübergreifender Zusammenarbeit mit Zeitgeschichte konnte hier ein Flugzeug, seine Geschichte und die Hintergründe eines hoch geheimen Auftrages recherchiert und ans Tageslicht gebracht werden. Spektakuläre Objekte vermögen es, den Betrachter in eine andere Zeit und in die lebensfeindliche Welt des Hochgebirges zu versetzen. Eine interaktive Präsentation erlauben dem Besucher Einblicke in die rekonstruktive Arbeit von Spezialisten zu gewinnen, die ansonsten fernab der Öffentlichkeit ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit nachgehen.

 

Zur Geschichte:
Eine überladene Ju-52 steigt auf und geht auf Südkurs. Über den Alpen gerät sie in schlechtes Wetter und die Piloten verlieren die Orientierung. Die schwere Fracht zwingt sie tiefer. Die Piloten entscheiden sich für eine Notlandung. Auf dem abgelegenen Gletscher Umbalkees in Osttirol gelingt es ihnen, das Flugzeug mit nur geringen Beschädigungen zu landen. Der Funker wird jedoch schwer verletzt und stirbt. Ein Überlebenskampf der Besatzung im ewigen Eis beginnt. Erst nach Tagen schaffen zwei Besatzungsmitglieder den Abstieg ins Tal und lösen Alarm aus. Eine hoch geheime Rettungsaktion wird in die Wege geleitet. Die Männer und Teile des Radargerätes werden zu Tal gebracht. Schnee deckt das Flugzeug zu.

Jahrzehnte vergehen.

2002 entdecken Bergsteiger Schrott auf dem Gletscher Umbalkees inmitten eines ausgedehnten Naturschutzgebietes. Die Eisschmelze lässt das Flugzeugwrack an die Oberfläche treten. Die Bergrettung Prägraten bringt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universität Innsbruck und der Spezialfirma Sandy Air Corp. die Wrackteile ins Tal. Eine mehrjährige Auswertung des Materials durch Historiker und Archäologen enthüllen mehr und mehr die hochinteressante Geschichte des verschollenen Flugzeugs. Die Gemeinde Prägraten entschließt sich, eine Restauration des Cockpits der Ju-52 und einer ihrer Motoren in Auftrag zu geben. Unter größter Umsicht wird von Sandy Air Corp. die Rekonstruktion und der Aufbau vorgenommen.

Das Ergebnis dieser aufwendigen Rettungsaktion gerät zur Sensation …

 

 

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